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Muladhara Chakra 2

wir leben in einer Zeit, in der uns ein unglaubliches Heilungspotential zur Verfügung steht. Das einzige, was wir dafür tun dürfen, ist uns zu öffnen.

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Kappalabhati Atem:

Zu Beginn meiner Yogalehrertätigkeit wurde dies sehr oft als der wohl unangenehmste Teil der Yogapraxis betitelt. Deshalb möchte ich hiermit nun eine kleine Hommage an den Kappalabhati Atem schreiben.
Zum einen ist es ganz klar eine Reinigungstechnik. Nur was reinigt er?
Kommen wir zuerst einmal zum schnellen Ausatem….dem „Feueratem“.
Wie wir alle wissen, steht der Ausatem für das loslassen, „leer werden“ zurückkehren in die Stille usw… dies ist bei der kraftvollen Atmung der Hauptbestandteil. Der Einatem erfolgt lediglich durch das Entspannen der Bauchmuskulatur- ganz leicht und ohne Kraftanstrengung. Wenn wir schon hier in die Philosophie eintauchen könnten wir meinen das uns das Leben lehrt, aktiv loszulassen- sodass sich die ganze Schöpfung uns offenbaren kann. Durch die kraftvollen Atemimpulse werden hier vor allem das alte Gedächtnis, das Ego und die alten, abgespeicherten Informationen unseres Systems in die Transformation gebracht. In diesem Atem gibt es 2 Anhaltephasen. Die erste dient dazu, wirklich leer zu werden, Bandhas zu nutzen um die Energie zu bündeln und uns in die innere Stille einzuladen. Sobald du dich dort hinein entspannen kannst- erfährst du was nicht nur die Quantenleute meinen wenn sie davon sprechen dass in der Stille, in der Leere alles vorhanden ist. Du entdeckst vielleicht sogar, wie unermesslich groß dein innerer Raum ist – vielleicht erfährst du sogar die Grenzenlosigkeit deines Wesens….? vielleicht lernst du auch erst einmal wie man sich beim Atem anhalten entspannen kann und somit dein Lungenvolumen trainierst? Alles ist möglich 🙂
In der 2. Anhaltephase geht es darum die Atemfülle und die Energie im Körper zu lenken- zu lernen mit Feuerenergie umzugehen und diese gut zu handeln. In dieser Phase spricht man von 3 Durchgängen.
Der erste bündelt die Energie im Solarplexus- deiner eigenen Kraft und Präsenz bewusst zu werden. Dich mit allen Stärken und allen Schwächen selbst zu erkennen und dich mit deinem ganzen Wesen sichtbar zu machen!!!! Wir haben alle unsere Schatten, wie auch unser Licht- sei authentisch und stehe zu dir- erkenne welche Kraft dein ganz natürliches Sein hat und sei deine eigene Sonne!!!…..man könnte auch sagen „du hast Flügel….hör auf zu kriechen!!….(danke nochmal Mareile :-)) Die 2. Phase dient dazu deine eigenen Wurzeln zu stärken. Deinem Körper und deinem Da- Sein in dieser Erde ein bedingungsloses „JA“ zu schenken. Zu erkennen, wie kostbar du bist- mit diesem Körper!! Du bist eh hier, weshalb solltest du  dein Leben beschweren, indem du dich darüber beschwerst, wie ungerecht doch diese Welt ist…??? Du bist hier um dein Licht in diese Welt zu bringen- also- erlöse dich von den alten Wurzeln eines Systems, welches nur im Aussen zu existieren scheint und lebe deine eigenen Wurzeln! Kraftvoll, Ehrlich, Frei, Die 3. Phase ist wie eine prickelnde Dusche unter einem glasklaren Wasserfall! Du leitest deine neuen, lichtvollen Erkenntnisse über die Wirbelsäule nach oben. Das bedeutet, du schenkst deinem WS-System eine Neuorientierung- weg vom Schmerz und Schatten- hin zum Licht der Transformation! Dieses Licht leitest du über den Hinterkopf (altes Gedächtnis) bis zur Mitte des Schädels (Hypophyse) von dort aus lässt du deinen Kopf leuchten weit über dein Schädeldach hinaus. Man könnte bei dieser Beschreibung sofort an Jesu Heiligenschein erinnert werden….wer weiß,weiß…Ich beruhe mich lediglich darauf, dass du Licht in deine schlafenden grauen Zellen strömen lässt und die Erkenntnisse aus den vorherigen Phasen im wahrsten Sinne des Wortes „Erleuchtung“ bringen können. Der „Lichtregen“ lässt dann alle neuen Informationen in all deine wundervollen Zellen regnen und erfrischt dich von innen heraus!
Kappalabhati reinigt nicht nur unsere Nasenausgänge, oder unsere Verdauung- Nein- er ist ein Wunderwerk der Transformation auf allen Ebenen! Von dem her, öffnen wir doch unser Herz für diese zuerst vielleicht etwas unangenehme Art des Atmens 🙂

Je weniger Dinge man auf Erden wichtig nimmt, desto näher kommt man den wirklich wichtigen Dingen

Frederico Garcia Lorca

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